[#5] Manchmal kann Instagram ganz schön nervig sein

Meine liebste Social-Media-Plattform ist und bleibt Instagram. 2013 meldete ich mich aus Neugier dort an. Anfangs postete ich nur ab und an wahllose Schnappschüsse. Ich war noch weit davon entfernt, dass ich quasi stündlich meine App anschmeiße, mehrmals täglich Bilder poste und fleißig Herzchen verteile. Mit der Zeit und der Entdeckung erster Accounts, die ich bis heute verfolge, wurde ich langsam süchtig. Als ich erkannte, dass dort viele Mädels sind, die die gleichen Interessen, wie ich teilen, war es ganz um mich geschehen. Mein Profil bekam mit meiner Leidenschaft für Beauty-Themen so langsam einen roten Faden.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich mich über meine ersten 100 Follower freute. Ich war stolz wie Oskar. Insta-Fame stand und steht dabei nie an erster Stelle. Ein paar Monde später betreibe ich Instagram mehr als intensiv und habe zu 99 Prozent auch immer Freude an der Plattform. Doch mittlerweile gibt es ein paar Punkte, die mich an dem Insta-Kosmos nerven.

1. Follower, die schneller als Eintagsfliegen verschwunden sind

Ich glaube, wir alle kennen diese Follower, die einem nur folgen, damit man zurückfolgt. Und egal, ob man es tut oder nicht, sie sind bereits im Laufe des Tages wieder verschwunden. Diese Nutzer interessieren sich nicht für deinen Feed, sondern sie wollen lediglich ihre eigene Followerzahl pushen. Denn diese Zahl regiert mittlerweile Instagram. Auf der Suche nach dem berüchtigten Insta-Fame machen sie sich die Mühe und folgen wahllos etlichen Profilen. Ich gebe zu, dass ich zu Beginn auch den Hashtag FollowforFollow verwendet habe. Aber seit einiger Zeit ist damit Schluss. Ich möchte nur noch Profilen folgen, die ich interessant und sympathisch finde. Wenn es nur um die Zahl geht, verliert man sehr schnell den Spaß daran und das möchte ich nicht. Um mich vor dem ständigen Entfolgen zu schützen, nutze ich eine App, mit der ich Follower tracken kann. Diese werden dann blockiert, bevor sie wieder auf die Idee kommen, mir zu folgen, nur um wieder zu entfolgen. Das kam schon so oft vor. Da wird man doch bekloppt.

2. Das Kaufen von Followern

Um sich mit dem besagten Insta-Fame zu krönen, gibt es etliche Anbieter, die einem für Geld Follower bieten. Eine ganze Zeit lang hatte ich unter meinen Bildern solche Angebote, die ich direkt gelöscht und blockiert habe. Und bei manchen Profilen frage ich mich, wie man mit einer Handvoll Bilder tausende von Follower bekommen kann. Ich hätte ja keinen Spaß daran, dass ich tausende Scheinabos habe, die nichts liken und vor allem auch nichts kommentieren. Denn gerade der Austausch ist ein essenzieller Spaßfaktor.

3. Dreister Bilderklau

Ein Punkt, den bestimmt auch viele von euch erlebt haben. Plötzlich bekommt man eine Nachricht von einer aufmerksamen Followerin, dass das eigene Bild auf einem anderen Profil gesichtet wurde. Man wurde nicht gefragt, ob man es teilen dürfe und wird auch nicht verlinkt. Es gibt leider dreiste Menschen, die mit fremder Arbeit wieder auf Follower-Fang sind. Ich habe aber zum Glück die positive Erfahrung gemacht, dass das Melden dieser Person etwas bringt.

4. Instagram ist das neue Tinder

Leider denken das einige männliche Nutzer. Oft kommen merkwürdige Nachrichten in schlechtem Englisch oder Deutsch und man fragt sich nur, was das eigentlich soll. Schlimmer ist es, wenn man plötzlich Nacktbilder geschickt bekommt. Hallo? Ich poste auf Instagram Beautybilder und das ist hier keine Partner- oder gar Sexbörse. Es gibt doch genügend Apps, die dieses Feld bedienen. Einfach nur unnötig. Wahrscheinlich haben diese Geschöpfe schon etliche Bilder von sich verschickt und nie eine Antwort bekommen. Sie scheinen zumindest ein hohes Frustrationslevel zu besitzen.

5. Blogger-Problems: #Werbung

Ein sehr aktuelles Thema, das meiner Meinung nach mittlerweile etwas Überhand nimmt. Der Kennzeichnungsdschungel ist so undurchschaubar geworden und wird durch Panikmacherei auch nicht besser. Was bezeichnet man jetzt als Werbung? Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass man am besten #Werbung schreibt, sobald man eine Meinung zu einem Produkt äußert. Und das wollen die Gesetzesgeber bestimmt auch nicht, denn es gibt schließlich noch die gute, alte Meinungsfreiheit. Ich betreibe doch eigentlich Werbung, wenn ich für meinen Blog-Beitrag oder einen Insta-Post bezahlt werde. Bekomme ich ein Rezensionsexemplar ungefragt zugeschickt, dann ist meine Meinung nicht gekauft und ich habe die Freiheit sie auch zu äußern. Egal ob postiv oder negativ. Dann sollte  eigentlich ein Vermerk, dass es ein PR-Sample ist, reichen. Ich kann verstehen, dass man momentan auf Nummer sicher gehen will und lieber alles als Werbung kennzeichnet, aber dadurch geht ein wenig die Transparenz, was nun wirklich Werbung ist, verloren. Ich hoffe, dass sich diese Situation bald klären wird. Wie handhabt ihr das?

Das war es erst einmal mit meiner kleinen Meckerrunde. Und natürlich gibt es viel mehr Punkte, warum ich täglich mehrere Stunden am Tag auf Instagram verbringe. Vor allem das Communitygefühl ist auf dieser Plattform einzigartig, man supportet sich gegenseitig und so sollte es doch auch sein. Aus einer Bekanntschaft wurde sogar mittlerweile eine richtige Bloggerfreundschaft. An dieser Stelle geht ein lieber Gruß an Sophia von sophiaskleinewelt04.blogspot.de!

Was nervt euch manchmal an Instagram?

Eure Jenny

 

Jenny

Herzlich Willkommen auf meinem Blog! Hier dreht sich alles um meine Leidenschaft zu Beautythemen wie dekorative Kosmetik, Pflegeprodukte und Lifestyle. In der Kategorie Weekly Words kommt alles zu Wort, was mich sonst noch beschäftigt.
16 comments
  1. Hallo Liebes,
    ich liebe deine Weekly Words einfach! Mich nervt z.B. dieses Follow4Follow Ding, das ist ja als würde man sich die Follower kaufen was ich total doof finde – Warum soll ich Leuten einfach nur so folgen? Macht irgendwo keinen Sinn 😀 Das mit dem Hashtag „Werbung“ nervt mich ebenso, am besten wie Du schon geschrieben hast überall Werbung hinklatschen egal von welchem Produkt. Hoffe auch das sich das schnell wieder klärt. Ich bin froh so tolle Mädels wie Dich auf Instagram kennenzulernen <3 Hab einen schönen Sonntag!

    Liebe Grüße
    Elli

    http://www.elliberry.blogspot.de

    1. Jenny

      Es freut mich sehr, dass sie dir gefallen. =) Für mich ist es auch immer eine schöne Abwechslung, sie zu schreiben. Ich bin echt froh, dass man auf Instagram so tolle Persönlichkeiten, wie dich, kennnenlert.

      Fühl dich gedrückt!

  2. Huhu😊
    Meckern ist auch mal erlaubt😋Und ehrliche Meinung schätze ich sehr. Ich habe auch eine App, die zeigt, wer mir entfolgt. Manchmal ist es nervig zu sehen, wer mal wieder folgt & entfolgt. Oft sind es dieselben. Mit dem Kennzeichnen mache ich es so: #prsample für kostenlose Produkte, oder halt kostenlos zur Verfügung gestellt. Werbung, wenn zusätzlich noch Geld geflossen ist…

    Hab einen tollen Wochenstart💜

    Liebe Grüße

    Jenny

    Jennybee87.blogspot.de

  3. Ein toller Post. Nr 4 ist mir zum Glück noch nicht passiert ‚ auf Holz Klopfen‘
    aber was mich auch nervt sind diese Eintagsfliegen 😀 ..oder Stundenfliegen passt besser…Und Bilder klauen geht schon mal garnicht -.-
    Insta ist eig schon so eine Hassliebe oder? 😀

    Liebe Grüße AnnLeeBeauty

  4. Ich mag Instagram auch sehr gerne, kann dir aber nur zustimmen, was das Folgen und Entfolgen betrifft! Kaum freut man sich über einen neuen Follower, sind mindestens 3 wieder weg 🙂 Ein hin und her! Aber was soll’s lieber habe ich ehrlich interessierte Follower, als Leute, die nur mein Like als Gegenleistung wollen! Werbung kennzeichne ich nur, wenn mich jemand für ein Produkt entlohnt hat, sei es mit dem Produkt selbst oder mit einer anderen Leistung! Alles, was ich selbst bezahle und aus Freude an dem Produkt zeige, ist für mich keine Werbung in dem Sinne!

    Liebe Grüße
    Jana

  5. Hallo Jenny,
    auf gar keinen Fall schreibe ich #werbung unter meine Posts, da alle Produkte, die ich fotografiere von meinem eigenen, erarbeiteten Geld selbst gekauft sind! Ich betreibe IG aus Spaß an der Sache, also Fotos machen von Produkten, Vorher-Nacher-Fotos von meiner Arbeit, sofern die Kunden zustimmen und letztendlich der Austausch mit Leuten, die sich für ähnliche Dinge interessieren. Das isses im Wesentlichen. Ein Hobby! Liebe Grüße, Katja (@katw_beauty)

  6. Ohja, Instagram kann echt nerven. Ich weiß noch, als das Thema mit dem Shadowban so präsent war. Das war auch merkwürdig.

  7. An Instagram nervt mich derzeit am meisten, das man was jeden Tag Angst um seinen Acc haben muss. Für mich würde vermutlich eine Welt zusammenbrechen wenn ich gelöscht werden würde. Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass ich dann nochmal neu anfangen würde. Egal wie viele Sachen es derzeit gibt die mich an Instagram abgöttisch nerven -> Hätte ich Instagram nicht, hätte ich dich nicht. Und das ist mir der ganze Ärger wert :-)! Fühl dich gedrückt.

    Liebe Grüße
    Sophia
    http://sophiaskleinewelt04.blogspot.de/

  8. Nummer 4 habe ich echt mal gehabt. nach dem ich meine Haare gefärbt habe. Und dann kam schon ein „Süss bist du, willst du meinen… sehen“ Ich hab den gleich mal blockiert. Das ist einfach nur krank! Bilderklau, hör mir auf. Ist ner Freundin, mit geschütztem Account, passiert. Wie weiss sie nicht, aber am Ende gabs dann viel Ärger.

    Was mich nervt sind Kommentare mit nur einem Emoji oder „cool“ Ich stehe auf ganze Sätze. Wie altmodisch haha.

    meckern muss aber auch mal sein. Und das Werbungs ding nervt mich auch. wenn ich bewusst die Marke in die Kamera halte scheint ja schon werbung zu sein. Aber da sollten die mal ihre Richtlinien genauer austüfteln.

    Hab einen schönen Abend.
    xoxo Vanessa

  9. Hi Jenny,
    ich bin gerade mit Instagram angefangen um meine Liebe zu Make Up und Pfelge zu teilen und bin dabei recht schnell auf dich gestoßen. Ich mag dein Instagram und deinen Blog sehr! Und kann dir jetzt schon (nach 1 1/2 Wochen, die ich das erst mache) vollkommen zustimmen. Vor allem bezüglich der Follower. Es wird so viel gefolgt damit man zurück folgt. Am Ende entfolgen sie dann doch immer wieder. Das nervt mich persönlich am meisten. Ich folge anderen, weil ich die Art der Bilder und den Feed gut finde.. nicht damit mir gefolgt wird. Anfragen, ob ich Follower kaufen möchte, habe ich schon zu genüge bekommen und „Nein, danke“ darum geht es einfach nicht, oder? 🙂 Bilder wurden mir noch nicht geklaut, nur verwendet aber mit Verlinkung. 🙂 Gott sei dank bin ich von männlichen Interessenten (nenne ich sie mal) bisher verschont geblieben. 😀

    Liebe Grüße 🙂

  10. Ich kann beide Bedenken total nachvollziehen, mich nervt auch ziemlich viel an Instagram, jedoch mag ich die Plattform auch total gerne. Eine hassliebe, am schlimmsten finde ich die Leute die nur folgen damit man ihnen folgt, ätzend.

    Liebe Grüße Lisa
    von Pinkybeauty.de

  11. Ich selle mir auch echt die Frage, warum ich Instagram überhaupt noch nutze. Aber das ist wahrscheinlich das erste Aushängeschild als Blogger. Was mir am meisten nervt ist das nervige entfolgen und folgen und entfolgen und folgen und entfolgen….
    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

  12. Ich mag Instagram eigentlich wirklich gerne, muss aber zugeben das ich in letzter Zeit etwas das Interesse verloren habe. Bei vielen Punkten kann ich dir nur zustimmen und das folgen und entfolgen finde ich wirklich nervig.

    Liebe Grüße
    Sybille von Billchen’s Beauty Box

  13. Das mit der Kennzeichnung finde ich aktuell auch sehr nervig. Ich versuche jetzt vor jeden Post zu schreiben ob ich das Produkt bekommen habe oder ob ich es selbst gekauft habe und natürlich auch immer das Wort ‚Werbung‘ in jeden Post. sicher ist sicher. Ich habe keine Lust auf ärger und verzichte so lieber auf den ein oder anderen Follower bevor ich Stress bekomme.

  14. Das hast du gut zusammengefasst. Das mit der Werbung nervt mich auch ziemlich.

  15. Ich finde das so unheimlich anstrengend mit der richtigen Kennzeichnung. Ich meine, ich kennzeichne im Text und mit Hashtags, aber man muss ja jetzt sogar „Werbung“ schreiben, wenn man das Produkt selber gekauft hat…

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